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	<title>Klimperlude &#187; Privates</title>
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	<description>Der Klimperlude bloggt über Computerspiele, insbesondere Pc Spiele, MMOGs, Mods, Game Design und mehr.</description>
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		<title>Unitymedia kündigen &#8211; gar nicht so einfach</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 12:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klimperlude</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten bin ich umgezogen. Meinen Internet-Anschluss von Unitymedia konnte ich &#8211; Murphys Gesetz lässt grüßen &#8211; natürlich nicht übernehmen. Das Signal in ausgerechnet meiner Wohnung konnte nicht gewährleistet werden. Also Anschluss gekündigt und einen neuen Anbieter gesucht. Was scheinbar nur darauf hinaus läuft, dass kleinere Übel zu wählen. Zu fast jedem Dienstleister lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten bin ich umgezogen. Meinen Internet-Anschluss von <strong>Unitymedia</strong> konnte ich &#8211; Murphys Gesetz lässt grüßen &#8211; natürlich nicht übernehmen. Das Signal in ausgerechnet meiner Wohnung konnte nicht gewährleistet werden. Also Anschluss gekündigt und einen neuen Anbieter gesucht. Was scheinbar nur darauf hinaus läuft, dass kleinere Übel zu wählen. Zu fast jedem Dienstleister lassen sich diverse Horror-Stories auftreiben. Dies hier könnte sich nun zu meiner ganz persönlichen entwickeln.</p>
<p><span id="more-180"></span></p>
<p>Die Kündigung hatte ich per Einschreiben geschickt, mit Bitte um Bestätigung. Natürlich keine Reaktion. Die relativ teure Hotline wollte ich mir ersparen. <em>Erstaunlicherweise</em> trudelte einen Monat später, trotz fristgerechter Kündigung, eine weitere Rechnung ein: an meine neue Adresse &#8211; die Kündigung hatten sie also erhalten (ich hatte meine neue Daten angegeben).</p>
<p>Wie kann ich nun als Anbieter weiterhin Rechnungen stellen, obwohl der Kunde umgezogen ist, obwohl ich in der neuen Wohnung die Dienstleistung nicht erbringen kann? Ganz einfach: ich schreibe auf die Rechnung einfach die alte Adresse und deklariere sie als <strong>Service-Adresse</strong> &#8211; ganz schön <span style="text-decoration: line-through;">dumm</span> <span style="text-decoration: line-through;">dreist</span> clever.</p>
<h3>Lustige Briefe</h3>
<p>Ich habe dann die Lastschriften zurückbuchen lassen. Noch einmal einen Brief geschrieben. Einzugsermächtigung widerrufen. Ein Monat später: die nächste Rechnung. Und zusätzlich ein Brief mit folgendem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Kunde,<br />
leider sind die von uns per Lastschriftverfahren eingezogenen Entgelte für Unitymedia Dienste durch Ihre Bank wieder zurückgefordert worden.</p></blockquote>
<p>Könnte eventuell daran liegen, dass ich Euch die Einzugsermächtigung entzogen habe. Nicht dass Euch das davon abgehalten hätte, munter weiter abzubuchen.</p>
<blockquote><p>Bitte teilen Sie uns die Gründe für die Rücklastschrift mit. <strong>Sind Sie umgezogen</strong>, haben Sie eine neue Bankverbindung oder sind Sie mit der Abbuchung von Ihrem Konto nicht einverstanden?</p></blockquote>
<p>Ob ich umgezogen bin? Ich würde fast lachen wenn es nicht so traurig wäre. Schriftlich und per Einschreiben reicht die Beantwortung dieser Frage scheinbar nicht.</p>
<h3>Unerwartete Wendung</h3>
<p>Bevor die Sache weiter eskalierte, erreichte mich dann eines Tages ein Anruf von Unitymedia. Eine nette Dame wollte wissen, was denn da los sei bezüglich der noch offenen Beiträge. Ich erklärte ihr nochmal alle Fakten. Woraufhin sie eine Minute brauchte, um festzustellen, dass in meiner Wohnung kein Internet-Anschluss über Kabel möglich sei. Die Kündigung würde somit klar gehen. Unglaublich &#8211; sollte sich alles zum Guten wenden?</p>
<p>Im Grunde kann ich mich nicht beschweren. Die Kündigung wurde mir darauf hin schriftlich bestätigt. Die potentielle Horror-Story abgewendet. Leider habe ich vor ein paar Tagen wieder den Standard-Brief erhalten, dass ich einen Rechnungsbetrag zurück gebucht hätte, und mein Konto daher im Minus sei. <strong>Ob ich vielleicht umgezogen wäre? </strong>Heul.</p>
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